Die Titulierung

Erst die Titulierung der Forderung ermöglicht ihre Vollstreckung und verhindert, dass sie alsbald verjährt.

Ist Ihre Forderung verjährt, so besteht sie zwar noch, kann aber nicht (mehr) aktiv durchgesetzt werden. Damit die Forderung gegenüber dem Schuldner zwangsweise durchgesetzt werden kann, benötigen Sie einen Vollstreckungstitel. Hierbei könnte es sich beispielsweise um ein Urteil handeln. Darüber hinaus kennt die ZPO (Zivilprozessordnung) aber noch eine ganze Reihe weiterer Titel, aus denen vollstreckt werden kann, etwa:

  • vollstreckbares notarielles Schuldanerkenntnis
  • Anwaltsvergleich
  • gerichtliches Mahnverfahren
  • Anerkenntnisurteil
  • Versäumnisurteil
  • Streitiges Urteil
  • gerichtlicher Vergleich

Als Rechtsanwälte können wir die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten ausnutzen, um Ihre Forderungen durchzusetzen.

Schutz vor Verjährung: Ansprüche aus vollstreckbaren Schuldtiteln verjähren grundsätzlich erst nach 30 Jahren, § 197 Abs. 1 Nr. 3 und 4 BGB.

Info Vollstreckungstitel: ein Urkunde, in der der Anspruch so festgeschrieben steht, dass er nicht weiter hinterfragt werden darf - erst er ermöglicht die Zwangsvollstreckung.